Wieso ist das so?

Natur erklärt für Kinder

Linas Bienenjahr

| 12 Kommentare

Bei Lina im Garten ist in der letzten Zeit außer den Hummeln keine Wildbiene aufgetaucht. Es war einfach zu kalt. Die meisten Bienen brauchen Wärme. Nur die Hummeln haben einen Pelz an. Denen macht Kälte nicht so viel aus. Lina war sehr besorgt. Denn sie weiß, am Ende des Sommers sterben auch die letzten Wildbienen des Jahres. Doch sie fand, wenn der Sommer nun schon zu Ende geht, müssen wir allen wenigstens noch einige von den Bienen vorstellen, die wir bisher noch nicht gezeigt haben. Außerdem sollten alle noch einmal sehen, wie klein ihre süßen, kleinen Mini-Mini-Bienen wirklich sind.

Linas kleine Mini-Mini-Bienen

Eine kleine Biene habt ihr ja schon gesehen. Die Wespenbiene aus dem Beitrag Schwarz-gelb gestreift ‒ Ein Kuckuck im Bienennest ist nur 6 bis 9 Millimeter klein:

Unsere Wespenbiene war etwa 7 bis 8 Millimeter klein und sitzt hier auf Graukresse.

Damit ihr einen Vergleich habt, haben wir ein Lineal neben eine Graukresse-Blüte gehalten.

Eine Einzelblüte der Graukresse ist etwa 5 bis 6 Millimeter groß.

Außerdem haben wir zum Größenvergleich eine Honigbiene für euch. Schaut selbst:

Die Honigbiene

Hier seht ihr eine Honigbiene an Weißem Steinklee. Honigbienen sind etwa 12 bis 15 Millimeter groß.

Eine Honigbiene trinkt Nektar an Weißem Steinklee.

Die Arbeiterin einer Honigbiene ist 12 bis 15 Millimeter groß.

Eine kleine Furchenbiene

Im Vergleich dazu siehst du hier den Drohn einer Furchenbiene an der gleichen Blüte

Der Drohn einer Furchenbiene trinkt Nektar an Weißem Steinklee.

Du musst zugeben, die Furchenbiene ist deutlich kleiner und schmaler als die Honigbiene.

Wenn wir näher herangehen, sieht die Furchenbiene so aus:

Die Furchenbiene aus der Nähe.

Und das ist ihr Köpfchen:

Der Drohn der Furchenbiene von vorne.

Und hier noch einmal die Wespenbiene aus dem Beitrag Schwarz-gelb gestreift ‒ Was kann das sein?.

Eine Wespenbiene trinkt Nektar an weißem Steinklee.

Die Wespenbiene ist nicht ganz so schmal, aber insgesamt etwas kleiner als die Furchenbiene.

Auch die Blüten des Weißen Steinklees haben wir gemessen. Die Einzelblüten sind nur 3 bis 4 Millimeter groß:

Eine Blütenrispe des Weißen Steinklees. Eine Einzelblüte ist nur 3 bis 4 Millimeter groß.

Es geht noch kleiner

Wenn du die nächste Biene mit diesen kleinen Blüten vergleichst, kannst du dir vielleicht vorstellen, wie klein sie ist. Es ist eine Maskenbiene:

Die Maskenbiene sitzt auf einer Einzelblüte des Weißen Steinklees und nimmt einen Nektartropfen auf.

Sie ist nur etwa 6 Millimeter groß. Hier steckt sie ihr Köpfchen in eine Blüte:

Die kleine Maskenbiene steckt ihr Köpfchen in eine Blüte.

Hier haben wir noch eine sehr kleine Biene für euch. Sie sitzt auf einer Feinstrahl-Blüte. Allerdings haben wir keine Ahnung, was für eine Biene das ist.

Eine Wildbiene sitzt auf der Blüte von Feinstrahl.

Und hier hebt sie gerade ab:

Die Wildbiene hebt ab.

Vielleicht weiß ja einer von euch, um welche Biene es sich handelt.

Zum Größenvergleich haben wir auch ein Lineal an eine Feinstrahl-Blüte gehalten. Ihr seht, größer als 5 bis 6 Millimeter ist die kleine Wildbiene nicht.

Die Blüte ist ohne Blütenblätter etwa 5 Millimeter groß.

Oft wenn wir Insekten auf einer Blüte sehen, nehmen wir gar nicht wahr, dass es Bienen sind. Gerade die kleinsten Bienen, die wir euch gezeigt haben, sind nicht größer als Ameisen. Deshalb konnten wir manchmal auch erst auf dem Foto erkennen, welche Biene uns da vor die Linse geflogen ist.

Dabei sind uns auch sehr viele Bienen entgangen. Denn sehr zu Linas Leidwesen lassen sich Bienen nicht so einfach fotografieren. Sie halten einfach nicht still!

Kennt ihr Linas Bücher?

Was machen Bienen eigentlich im Winter?


Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin ist für sie in den Sommer geflogen und hat einige dieser pelzigen Tierchen ausfindig gemacht. Wolfram Wollbiene zum Beispiel. Aber auch Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und, und, und. Mit deren Hilfe konnte er für Lina so manches Bienengeheimnis lüften. Außerdem hat Lina den Bienentanz geübt und Nisthilfen für ihre neuen Freunde gebaut. Du kannst wie immer mitmachen. Und falls du Bienisch lernen willst, Lina zeigt dir, wie es geht.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre
ISBN: 9783000557255

Hier findest du eine Leseprobe von Was machen Bienen eigentlich im Winter?

Hier geht’s zu den Bienen im Shop

Lina und der Albatros


Lina liebt Tiere, und sie liebt alles, was mit dem weiten Meer zu tun hat. Wellen, planschen, wenn das Wasser salzig schmeckt … Tiere, die ihre Vorliebe teilen, findet sie natürlich spannend. Fische zum Beispiel und neuerdings auch Albatrosse. Wusstest du, dass Albatrosse ihr ganzes Leben über den Ozean streifen, größer sind als Lina selbst und älter werden können als ihre Oma noch lange nicht ist?

Mit Erwins Hilfe lernt Lina die Albatrosküken Albi und Klara kennen. Albi ist Hauptvogel in ihrem Buch. Hauptvogel ist so etwas wie Hauptperson, nur für Vögel eben, sagt Erwin. Und Klara ist Albis Freundin. Mit Witz und Freude hilft Robert – Linas Tagespapa – Lina dabei, den ganzen Rest zu verstehen. Wie immer können alle Kinder mitmachen, selbst ausprobieren und genauso staunen wie Lina.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre.
ISBN: 9783981875300

Hier findest du eine Leseprobe von Lina und der Albatros.

Hier geht’s zu den Albatrossen im Shop

Die Bücher gibt es als Hardcover im Shop oder bei mir direkt (info@miteinander-buecher.de). Als Taschenbuch oder eBook sind sie bei Amazon erhältlich (einfach auf die Cover klicken).

Selbstverständlich kann auch jeder Buchhändler die Hardcover-Bücher für euch bestellen. Sie sind gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB).

Wir sind wieder verlinkt: Der Natur-Donnerstag, Naturkinder, Froh und Kreativ, Pünktchen und Viktoria, Freutag, Berlinmittemom und Karminrot, Ein Fachwerkhaus im Grünen, Sonntagsglück, Miss Red Fox, Raumseele und Geborgen Wachsen.

12 Kommentare

  1. Unglaublich, wie Mini die sind.
    Liebe Grüße
    Andrea

  2. Wunderschöne Bienenbilder habt ihr gemacht und dann noch den Maßstab gezeigt – das ist wirklich toll. Ich habe in diesem Jahr auch etliche Bienen vor der Kamera gehabt und viele Schwebfliegen. Ich muss sie nun, wenn es draußen nicht mehr so schön ist, alle einmal nacheinander bestimmen. Vielen Dank fürs Vorstellen der kleinen Sumsebrummer … LG Marion

  3. Liebe Silke,
    das habe ich sicher schon eine Biene für eine Fliege gehalten. Ich wusste nicht, dass es so kleine Bienen gibt. Auch, wenn ich vom Alter her sicher nicht zur Zielgruppe Deiner Artikel gehöre, lese ich sie mir immer gerne durch, denn da kann ich was lernen.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

  4. Meist denkt man an Fliegen, wenn man so kleine Insekten sieht. Weil sie so klein sind, nimmt man das nicht wahr, dass es eigentlich Bienen sind. Sie sind ja auch ganz schnell weggeflogen und man hat keine Lupe dabei :)
    LG Elke

    • Viele kann man wirklich nicht erkennen, und sie halten einfach nicht still ;) Trotzdem, wenn man weiß, dass diese winzigen Insekten, die von Blüte zu Blüte fliegen, Bienen sind, schaut man beim nächsten Mal etwas genauer hin. Und dann nimmt man die Vielfalt wahr. Das ist etwas ganz Feines :)
      Liebe Grüße
      Silke

  5. Deine Fotos sind fantastisch. Diese ganz kleinen Bienen kenne ich gar nicht und würde sie vermutlich eher für Schwebfliegen halten. Toller Beitrag – danke!
    Herzliche Grüße
    Elke

    • Liebe Elke, dankeschön :) Ja, wir halten sie für Schwebfliegen, fliegende Ameisen oder einfach für irgendwelche Insekten. Dabei sind es Bienen. Schön, nicht?
      Herzliche Grüße an dich
      Silke

  6. Die Vielfalt der Wildbienen ist einfach unglaublich… Und da sie so klein sind, fallen sie oft gar nicht auf. Ich mag sie so und versuche zu pflanzen, was das Zeug hält, was ihnen gut tut… Lieben Gruß Ghislana

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


%d Bloggern gefällt das: