Wieso ist das so?

Natur erklärt für Kinder

Wenn die Oberfläche spannt ‒ Teil 2

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Teddy hatte ja vor kurzem eine Sicherheitsnadel auf Wasser schwimmen lassen: So spannend ist Wasser. Außerdem konntest du dir hier faszinierende Fotos von Wasserläufern anschauen: Wenn die Oberfläche spannt. Dass das geht, dass also Dinge auf Wasser schwimmen, die eigentlich untergehen müssten, hängt mit einer Besonderheit des Wassers zusammen: Wasser hat eine sehr hohe Oberflächenspannung. Doch was ist Oberflächenspannung?

Um zu verstehen, was im Wasser passiert und wie es zu dieser misteriösen Oberflächenspannung kommt, haben wir letzte Woche ein Spiel gespiel: Das Wasser-Spiel. Habt ihr es mal ausprobiert? Es macht Spaß, oder? Wie es geht, kannst du im Beitrag Wenn die Oberfläche spannt nachlesen. Hier siehst du noch einmal die Kinder, wie sie auf dem Boden liegen und Wasser spielen:

Die Kinder liegen auf dem Boden und fassen sich an den Händen und Füßen.

Dabei bleiben sie natürlich nicht ruhig liegen, sondern sie bewegen sich ständig hin und her. Genau so, wie es die Wassermoleküle auch tun.

Die KInder liegen auf dem Fußboden und fassen sich an den Händen und Füßen.

Wie Wassermoleküle bewegen sich die Kinder immer hin und her und wechseln dabei die Plätze.

Und was ist nun Oberflächenspannung?

Wenn du dir die beiden Wasser-Spiel-Bilder aufmerksam anschaust, fällt dir vielleicht etwas auf. Denn auf jedem dieser Bilder gibt es einen Unterschied zwischen zwei Kindern und allen anderen. Siehst du ihn?

Falls nicht, vielleicht hilft dir ja das nächste Bild weiter. Es ist das Bild eines Wasserglases. In diesem Wasserglas wollen wir uns zwei Teilchen ‒ also zwei Wassermoleküle ‒ einmal genauer anschauen:

Zwei Wasserteilchen, wir sagen auch Wassermoleküle, im Wasser.

Das eine Wassermolekül, das wir uns genauer anschauen wollen, schwimmt mitten im Wasser herum, das andere hält sich an der Wasseroberfläche auf. Das ist wie bei den beiden Wasser-Spiel-Bildern.  Es sind immer zwei Kinder mitten im Wasser drin. Alle anderen sind außen herum. Das heißt, alle Kinder, bis auf die beiden in der Mitte, befinden sich sozusagen an der Wasseroberfläche.

Wassermoleküle ziehen sich gegenseitig an

Nun ziehen sich die Wassermoleküle gegenseitig an. Ganz ähnlich wie ihr, wenn ihr das Wasser-Spiel spielt. Denn ihr müsst euch bei dem Spiel manchmal recken und strecken, um noch die Hand oder den Fuß eines anderen Kindes zu erreichen. Dabei zieht ihr dann an den Kindern, die eure Hand oder euren Fuß gegriffen haben.

Doch diese anziehenden Kräften sind nicht für alle Wassermoleküle gleich. Und auch nicht für alle Kinder. Für die Wassermoleküle, die mitten im Wasser schwimmen, ist es etwas anders als für die, die sich an der Wasseroberfläche aufhalten:

Wassermoleküle und ihre anziehenden Kräfte im Wasser und an der Wasseroberfläche.

Anziehenden Kräfte im Wasser und an der Wasseroberfläche.

Auf dem Bild mit dem Wasserglas kannst du es sehen. Auf das Wassermolekül mitten im Wasser, wirken die Kräfte gleichmäßig in alle Richtungen. Denn es ist von allen Seiten gleichmäßig von anderen Wassermolekülen umgeben.

Doch an den Wassermolekülen an der Oberfläche, wird  nur seitlich gezogen und ins Wasser hinein. Denn über ihnen ist kein Wasser. Also ist da auch nichts, was an ihnen ziehen könnte. Und genau das ist die Oberflächespannung.

An den Wassermolekülen an der Oberfläche zieht also nur nach rechts, links und nach unten etwas. Dadurch rücken diese Teilchen etwas fester zusammen. Und deshalb können sie auch Dinge tragen, die eigentlich etwas zu schwer für sie sind.

Im nächsten Beitrag erklärt dir Teddy auch endlich, warum die Sicherheitsnadel untergegangen ist, als er Spülmittel ins Wasser getropft hat. Hier geht’s weiter: Entspann‘ dich mal, sagt die Seife.

Kennt ihr Linas Bücher?

Was machen Bienen eigentlich im Winter?


Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin ist für sie in den Sommer geflogen und hat einige dieser pelzigen Tierchen ausfindig gemacht. Wolfram Wollbiene zum Beispiel. Aber auch Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und, und, und. Mit deren Hilfe konnte er für Lina so manches Bienengeheimnis lüften. Außerdem hat Lina den Bienentanz geübt und Nisthilfen für ihre neuen Freunde gebaut. Du kannst wie immer mitmachen. Und falls du Bienisch lernen willst, Lina zeigt dir, wie es geht.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre

Hier findest du eine Leseprobe von Was machen Bienen eigentlich im Winter?

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Lina und der Albatros


Lina liebt Tiere, und sie liebt alles, was mit dem weiten Meer zu tun hat. Wellen, planschen, wenn das Wasser salzig schmeckt … Tiere, die ihre Vorliebe teilen, findet sie natürlich spannend. Fische zum Beispiel und neuerdings auch Albatrosse. Wusstest du, dass Albatrosse ihr ganzes Leben über den Ozean streifen, größer sind als Lina selbst und älter werden können als ihre Oma noch lange nicht ist?

Mit Erwins Hilfe lernt Lina die Albatrosküken Albi und Klara kennen. Albi ist Hauptvogel in ihrem Buch. Hauptvogel ist so etwas wie Hauptperson, nur für Vögel eben, sagt Erwin. Und Klara ist Albis Freundin. Mit Witz und Freude hilft Robert – Linas Tagespapa – Lina dabei, den ganzen Rest zu verstehen. Wie immer können alle Kinder mitmachen, selbst ausprobieren und genauso staunen wie Lina.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre.

Hier findest du eine Leseprobe von Lina und der Albatros.

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Wir sind wieder verlinkt: Naturkinder, Froh und Kreativ, Pünktchen und Viktoria, Freutag, Berlinmittemom und Karminrot, Sonntagsglück, Miss Red Fox und Sieben-Sachen-Sonntag und Geborgen Wachsen.

4 Kommentare

  1. Du bist ein toller „Erklärbär“ ich lese gerne bei Dir mit und habe meiner Tochter deinen Blog schon empfohlen!
    ***** von mir!
    Liebe Grüße Patricia

    • Liebe Patricia,
      was für ein tolles Kompliment! Und herzlichen Dank für deine 5 * :)
      Herzliche Grüße vom Erklärbär und dir eine schöne Woche
      Silke

  2. Das ist toll gezeichnet. Danke für den Link und ein schönes Wochenende.
    LG Elke

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