Wieso ist das so?

Natur erklärt für Kinder

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz – Teil 2

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Unsere kleine Raupe Schwalbenschwanz ist ziemlich gewachsen. Als wir sie an unserer Wilden Möhre entdeckt haben, war sie höchstens einen Zentimeter lang und etwa zwei Millimeter schmal. Schau hier: Die kleine Raupe Schwalbenschwanz. Inzwischen ist aus der kleinen Miniraupe eine stattliche Raupe geworden. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sie wächst. Hier kannst du dabei zuschauen.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Nach vier Tagen hatte sie ihren Standort gewechselt.

Vier Tage, nachdem wir sie das erste Mal gesehen haben, wollten wir wieder ein Foto machen. Erst dachten wir, sie sei nicht mehr da. Denn wir haben sie nicht wieder gefunden. Lina war schon sehr traurig. Aber dann haben wir sie doch entdeckt. Die kleine Raupe hatte ihren Standort gewechselt.

Vielleicht erinnerst du dich. Anfangs hat die kleine Raupe Schwalbenschwanz an der Blüte genascht. Nun saß sie ganz unten, zwischen den Blättern der Wilden Möhre.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Inzwischen ist sie fast doppelt so groß geworden.

Klein war sie zwar immer noch, trotzdem, sie war inzwischen doppelt so groß geworden. In nur vier Tagen!

Noch zwei Tage später ist dann dieses Foto entstanden.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Nun hat sich die kleine Raupe schon sehr verändert.

Fällt dir etwas auf? Die kleine Raupe hat sich in den zwei Tagen schon sehr verändert. Zum Beispiel hat die weiße Binde in ihrer Mitte große schwarze Flecken bekommen. Außerdem wird sie langsam heller. Das kannst du an den feinen hellen Streifen erkennen, die nun zwischen ihren schwarzen Gliedern aufgetaucht sind.

Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Noch einmal vier Tage später sah die kleine Raupe so aus:

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Nun ist die weiße Binde ganz verschwunden.

Du siehst, die weiße Binde ist nun komplett verschwunden. Und aus der kleinen Raupe ist eine ziemlich dicke, große Raupe geworden. Das Foto oben haben wir am Vormittag aufgenommen. Doch an diesem Tag ist mit der Raupe noch etwas passiert.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Die Schwalbenschwanz-Raupe am Nachmittag.

Am Nachmittag war sie noch größer und noch ein bisschen dicker. Denn inzwischen hatte sich die Raupe gehäutet.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Die alte Raupenhaut klebt am Stängel der Wilden Möhre.

Auf dem Foto siehst du auch die alte Raupenhaut. Sie klebt am Stängel der Wilden Möhre.

Wenn du genau mitgezählt hast, hast du bemerkt, die letzten drei Fotos zehn Tage, nachdem wir die Schwalbenschwanz-Raupe entdeckt haben, entstanden sind. Elf Tage nach ihrer Entdeckung hat sie schon wieder einige Blätter vertilgt. Und hier nagt sie gerade an einem Stängel.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz - Teil 2

Die kleine Raupe frisst und frisst und frisst.

Die kleine Raupe Schwalbenschwanz frisst und frisst und frisst. Ist ja auch klar. Schließlich möchte sie eine große, starke Raupe werden.

Was Teddy weiß – Warum hat die Raupe eine weiße Binde auf dem Rücken?

Weißt du warum die kleine Raupe eine weiße Binde auf dem Körper hat? Schmetterlingsforscher vermuten, dass sie damit Vogelkacke imitiert. Denn Vogelkacke ist oft schwarz mit einem weißen Fleck in der Mitte.

Schmetterlingsforscher heißen übrigens Lepidopterologen. Denn der lateinische Begriff für Schmetterlinge ist Lepidoptera.

Kennst du Linas Bücher?

Lina probiert, experimentiert und beobachtet eigentlich ständig irgendetwas. Vieles davon findest du in ihren Büchern. Kennst du sie?

Was machen Bienen eigentlich im Winter? (*)

Buchcover des Buchs "Was machen Bienen eigentlich im Winter?". Es ist ein Buch aus der Reihe "Erwin, Lina und die Wunder der Welt".
Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin, das Büchermännchen, ist für sie vom Herbst in den Sommer geflogen, um herauszufinden, was Bienen im Winter machen. Dabei hat Wolfram Wollbiene, Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und noch einige andere getroffen. Gemeinsam mit ihnen konnte er für Lina so manches Bienengeheimnis lüften.

Außerdem hat Lina den Bienentanz geübt und Nisthilfen für ihre neuen Freunde gebaut. Du kannst wie immer mitmachen. Und falls du Bienisch lernen willst, Lina zeigt dir, wie es geht.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre
ISBN: 9783000557255

Hier findest du eine Leseprobe von Was machen Bienen eigentlich im Winter?

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Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel (*)


In einer Handvoll gutem Gartenboden, leben mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt, sagt Erwin. Lina kann es kaum glauben. Ob das wohl stimmt? Klar stimmt das und Erwin kann es beweisen. Er besucht für Lina die geheimnisvolle Welt des Bodens und spürt all die Lebewesen auf, die dort ihr Zuhause haben.

Kaum dort angekommen, weckt er die schnarchende Zwiebel aus ihrem Sommerschlaf und wird Zeuge eines unerhörten Vorfalls. Und auch sonst hält das unterirdische Reich des Reginald Regenwurm so manche Überraschung für Erwin und Lina bereit. Von Frau Tulipa, Frederike Springschwanz, der Asselbande und vielen anderen erfährt Lina, dass dort unten jedes noch so kleine Lebewesen ein wichtiges Teil einer großen Gemeinschaft ist.

Natürlich hat Lina auch wieder vieles selbst ausprobiert. Sie hat gepflanzt, gegossen und die fleißigen Bodentierchen bei der Arbeit beobachtet. Du kannst wie immer mitmachen.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre
ISBN: 9783981875317

Hier findest du eine Leseprobe Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel.

Hier geht’s zu den Bodentierchen im Shop

(*) Der Titel ist ein Amazon-Partnerlink

Linas Bücher

Linas Bücher gibt es als Hardcover im Shop. Schau doch mal vorbei.

Als Taschenbuch oder eBook sind die Bücher bei Amazon erhältlich (einfach auf die Titel klicken).
Selbstverständlich kann auch jeder Buchhändler die Hardcover-Bücher für euch bestellen. Die Miteinander-Bücher sind gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB).

Wir sind wieder verlinkt: Der Natur-Donnerstag, Pünktchen und Viktoria, Freutag, Berlinmittemom, Naturkinder, Karminrot, Ein Fachwerkhaus im Grünen und Geborgen Wachsen.

4 Kommentare

  1. Diese Raupe sieht wirklich schön aus. Sie ist wie eine Brosche. Schönes Wochenende.

  2. Ich habe auch schon als Kind Raupen beobachtet und „studiert“ und finde sie heute noch genau so faszinierend!
    Liebe Grüße
    moni

    • Liebe Moni, das sind sie auch. Wir gucken auch fast jeden Tag nach, wo sie denn nun sitzt, was sie macht und wie sie sich verändert hat. Meistens frisst sie ;)
      Liebe Grüße
      Silke

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