Wieso ist das so?

Natur erklärt für Kinder

Warum hast du Nebel auf der Brille?

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Zu Weihnachten hatte Lina jede Menge Besuch. Ihre Cousinen waren da. Außerdem hatten sich ihre Oma und ihr Opa, ihre Onkel und Tanten und eine Großtante versammelt, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Und weil man es mit so vielen Leuten nicht aushält, den ganzen Tag nur herumzusitzen, waren sie auch häufig unterwegs gewesen. Im Theater zum Beispiel, in der Kirche und auf verschiedenen Spaziergängen im Wald.

Als sie von einem ihrer Spaziergänge nach Hause kamen und endlich wieder im warmen Haus standen, jammerte Mimi, Linas Cousine: „Ich sehe nichts mehr!“

Lina schaute Mimi an. Tatsächlich, Lina konnte Mimis Augen gar nicht mehr sehen. Sie kicherte: „Du hast ja ganz viel Nebel auf deiner Brille.“

„Ich habe auch Nebel auf meiner Brille“, sagte Oma, „Komm, Mimi, gib mir deine Brille, wir legen sie dort hin. Wenn die Brille warm geworden ist, ist der Nebel weg und wir können wieder richtig gucken.“

Und so war es dann auch. Nach ein paar Minuten war der Nebel weg. Doch warum ist das so?

Warum beschlägt im Winter die Brille?

Teddy weiß. warum im Winter die Brille beschlägt. Denn Teddy weiß, dass warme Luft viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Luft.

Das merkst du, wenn du nach dem Duschen oder Baden dein Handtuch trocknen willst. Hängst du dein Handtuch in einen warmen Raum oder sogar auf eine warme Heizung, trocknet es schnell. Denn die warme Luft kann viel Wasser aufnehmen. Kalte Luft kann nur wenig Wasser aufnehmen. Deshalb dauert es in einem kalten Raum viel länger, bis dein Handtuch trocken ist.

Da Mimi und ihre Oma mit ihrer Brille längere Zeit draußen in der Kälte waren, sind ihre Brillengläser kalt geworden. Die warme Luft im Haus enthält viel mehr Feuchtigkeit als die kalte Luft draußen. Als Mimi und Oma nun das warme Haus betreten haben, setzt sich die viele Feuchtigkeit auf den kalten Gläsern ab. Es bilden sich viele kleine Wassertröpfchen auf der Brille und die Brille beschlägt. Wir sagen, die Feuchtigkeit kondensiert auf den kalten Gläsern.

Wenn die Gläser langsam immer wärmer werden, verdunsten die Wassertröpfchen wieder und Mimi und Oma können durch die Brille wieder etwas sehen.

Probier es aus ‒ Ein Glas in der Kälte

Falls du selbst eine Brille trägst, kennst du das Problem, dass man im Winter, wenn man ins Warme kommt, erst einmal nichts sieht. Falls du keine Brille trägst, kannst du es trotzdem ausprobieren. Nimm einfach ein leeres Glas und stelle es nach draußen. Nach einiger Zeit, wenn das Glas kalt geworden ist, holst du es wieder herein. Du wirst sehen, auch das Glas beschlägt von der vielen Feuchtigkeit, die in eurer Raumluft enthalten ist. Wenn du nicht so lange warten möchtest oder es bei euch nicht kalt genug ist oder es regnet, kannst du das Glas natürlich auch in die Gefriertruhe stellen.

So sieht das Glas aus, nachdem du es ins Warme geholt hast.

Nach ein paar Minuten ist der obere Rand des Glases schon nicht mehr beschlagen.

Und wenn du noch etwas länger wartest, ist das Glas wieder klar.

Wenn du das Glas ins Warme holst, stellst du es am besten auf einen dunklen Untergrund. So kannst du sehr schön sehen, wie es beschlägt.

Was Teddy noch weiß ‒ so entsteht das Eis in die Gefriertruhe

Teddy weiß auch, dass das der Grund ist, warum wir unsere Gefriertruhe immer wieder abtauen müssen ‒ jedenfalls dann, wenn sie keine Abtau-Automatik hat.

Jedes Mal, wenn wir unsere Gefriertruhe öffnen, gelangt die warme Raumluft, die viel Wasser enthält, in die Gefriertruhe. Die viele Feuchtigkeit kondensiert sofort an den kalten Wänden der Truhe und wird dort zu Eis. Je öfter wir die Truhe öffnen, um so dicker wird die Eisschicht. Das lässt sich gar nicht vermeiden, und so muss man sie eben ab und zu mal abtauen.

Kennst du Linas Bücher?

Lina probiert, experimentiert und beobachtet eigentlich ständig irgendetwas. Vieles davon findest du in ihren Büchern. Kennst du sie?

Was machen Bienen eigentlich im Winter? (*)

Buchcover des Buchs "Was machen Bienen eigentlich im Winter?". Es ist ein Buch aus der Reihe "Erwin, Lina und die Wunder der Welt".
Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin, das Büchermännchen, ist für sie vom Herbst in den Sommer geflogen, um herauszufinden, was Bienen im Winter machen. Dabei hat Wolfram Wollbiene, Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und noch einige andere getroffen. Gemeinsam mit ihnen konnte er für Lina so manches Bienengeheimnis lüften.

Außerdem hat Lina den Bienentanz geübt und Nisthilfen für ihre neuen Freunde gebaut. Du kannst wie immer mitmachen. Und falls du Bienisch lernen willst, Lina zeigt dir, wie es geht.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre
ISBN: 9783000557255

Hier findest du eine Leseprobe von Was machen Bienen eigentlich im Winter?

Hier geht’s zu den Bienen im Shop

(*) Der Titel ist ein Amazon-Partnerlink

Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel (*)


In einer Handvoll gutem Gartenboden, leben mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt, sagt Erwin. Lina kann es kaum glauben. Ob das wohl stimmt? Klar stimmt das und Erwin kann es beweisen. Er besucht für Lina die geheimnisvolle Welt des Bodens und spürt all die Lebewesen auf, die dort ihr Zuhause haben.

Kaum dort angekommen, weckt er die schnarchende Zwiebel aus ihrem Sommerschlaf und wird Zeuge eines unerhörten Vorfalls. Und auch sonst hält das unterirdische Reich des Reginald Regenwurm so manche Überraschung für Erwin und Lina bereit. Von Frau Tulipa, Frederike Springschwanz, der Asselbande und vielen anderen erfährt Lina, dass dort unten jedes noch so kleine Lebewesen ein wichtiges Teil einer großen Gemeinschaft ist.

Natürlich hat Lina auch wieder vieles selbst ausprobiert. Sie hat gepflanzt, gegossen und die fleißigen Bodentierchen bei der Arbeit beobachtet. Du kannst wie immer mitmachen.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre
ISBN: 9783981875317

Hier findest du eine Leseprobe Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel.

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(*) Der Titel ist ein Amazon-Partnerlink

Lina und der Albatros: Erwin, Lina und die Wunder der Welt (*)

Miteinander-Bücher

Lina liebt Tiere, und sie liebt alles, was mit dem weiten Meer zu tun hat. Wellen, planschen, wenn das Wasser salzig schmeckt … Tiere, die ihre Vorliebe teilen, findet sie natürlich spannend. Fische zum Beispiel und neuerdings auch Albatrosse. Wusstest du, dass Albatrosse ihr ganzes Leben über den Ozean streifen, größer sind als Lina selbst und älter werden können als ihre Oma noch lange nicht ist?

Mit Erwins Hilfe lernt Lina die Albatrosküken Albi und Klara kennen. Albi ist Hauptvogel in ihrem Buch. Hauptvogel ist so etwas wie Hauptperson, nur für Vögel eben, sagt Erwin. Und Klara ist Albis Freundin. Mit Witz und Freude hilft Robert – Linas Tagespapa – Lina dabei, den ganzen Rest zu verstehen. Wie immer können alle Kinder mitmachen, selbst ausprobieren und genauso staunen wie Lina.

Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre.
ISBN: 9783981875300

Hier findest du eine Leseprobe von Lina und der Albatros.

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(*) Der Titel ist ein Amazon-Partnerlink

Linas Bücher

Linas Bücher gibt es als Hardcover im Shop. Schau doch mal vorbei.
Als Taschenbuch oder eBook sind die Bücher bei Amazon erhältlich (einfach auf die Titel klicken).
Selbstverständlich kann auch jeder Buchhändler die Hardcover-Bücher für euch bestellen. Die Miteinander-Bücher sind gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB).

Und das sagen andere über Linas Albatros-Abenteuer

Dresdner Neueste Nachrichten, Oiger.de, Suhanis Bücher

Dieser Beitrag ist verlinkt mit Naturkinder, Froh und Kreativ, Pünktchen und Viktoria, Freutag und Karminrot, Sonntagsglück, Miss Red Fox, Sonntagsfreude und Sieben-Sachen-Sonntag.

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10 Kommentare

  1. Interesting and informative post! I wear glasses but never thought about the science behind them fogging up :)

  2. Habe mich verlinkt zu dir ;-)

    LG Caro

  3. Immer wieder spannend!
    Andrea

  4. Wow, welch schöne & informative Seite! Bin durch Andreas Samstagsplausch hier gelandet und werde sicher öfter wiederkommen :)
    Schönes Restwochenende!

  5. Das ist wieder einmal ganz wunderbar erklärt. Ich wünsche noch ein erfolgreiches, kreatives Bloggerjahr 2017.
    LG Elke

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