Wieso ist das so?

Natur erklärt für Kinder

Eine kleine Biene auf der Hand

Eine kleine Biene auf meiner Hand

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Ich möchte euch heute eine sehr kleine Biene vorstellen. Sie hat sich bei einer Fahrradpause auf meine Hand gesetzt. So sah sie aus.

Eine kleine Biene auf der Hand

Eine kleine Biene sitzt auf meiner Hand.

Ist sie nicht süß? Und so klein! Um was für eine Biene es sich wohl handelt? Es ist auf jeden Fall eine Wildbiene. Eine Honigbiene sieht ganz anders aus. Hier siehst du eine Honigbiene.

Das ist eine Honigbiene.

Honigbienen haben einen anderen Kopf, andere Beine und sind insgesamt auch viel größer. Die Arbeiterinnen unserer Westlichen Honigbiene sind elf bis dreizehn Millimeter groß. Diese kleine Wildbiene war höchstens fünf bis sechs Millimeter groß.

Eine kleine Biene auf der Hand

Die kleine Biene war auf jeden Fall eine Wildbiene.

Zum Vergleich habe ich noch ein Foto zu Hause aufgenommen. Dafür habe ich mir ein Lineal auf meine Hand gelegt.

Du siehst, größer als einen halben Zentimeter war die kleine Biene nicht.

Eine kleine Biene auf der Hand

So klein ist die Biene.

Es könnte vielleicht eine Schmalbiene gewesen sein. Aber da bin ich mir überhaupt nicht sicher. Vielleicht weißt du es ja?

Außerdem denke ich, es ist ein Männchen. Ihr fehlen die Haare zum Pollen sammeln. Denn die meisten Wildbienen-Weibchen haben entweder überall oder unter dem Bauch oder an den Beinen Haare, mit denen sie den Pollen sammeln. Den Pollen brauchen sie nämlich für ihre Nester. Es ist der Vorrat für ihre Larven. Die Männchen kümmern sich nicht um die Nester. Deshalb fehlen ihnen auch die Pollen-Sammel-Einrichtungen.

Eine kleine Biene auf der Hand

Die kleine Biene hat nicht viele Haare.

Vor allem bei den besonders kleinen Wildbienen, ist es sehr schwer, sie auseinander zu halten. Trotzdem. Sicher ist, die kleine Biene hat sich bei mir wohl gefühlt. Jedenfalls hat sie sich sehr lange auf meiner Hand aufgehalten. Zwischendurch ist sie ab und zu mal kurz abgehoben. Aber sie ist immer wieder gekommen.

Über 500 Wildbienenarten leben bei uns

Wusstest du, dass über fünfhundert Wildbienen bei uns leben? Über die Hälfte davon ist gefährdet. Manche sind sogar stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Dabei sind Wildbienen besonders wichtige Bestäuber. Viele Bestäubungsaufgaben können Honigbienen nicht übernehmen. Deshalb sind Wildbienen und Honigbienen ein perfektes Team.

Eine kleine Biene auf der Hand

Die kleine Biene wollte gar nicht mehr weg.

Deshalb sollten wir unbedingt die Lebensräume der Wildbienen schützen. Zum Nisten brauchen Wildbienen offene, sandige Flächen, trockene Pflanzestängel und altes Holz, in denen Käfer Gänge gefressen haben. Als Nahrung für sich selbst brauchen sie natürlich Nektar. Für Ihre Larven brauchen sie aber Pollen. Und da brauchen sie vor allem den Pollen von heimischen Wildpflanzen. Manches davon nennen wir „Unkraut“. Oft lohnt es sich aber, genau hinzuschauen. Denn dieses „Unkraut“ ist oft wunderhübsch. Und anspruchslos ist es dabei auch noch.

Wenn du mehr über Wildbienen und Honigbienen erfahren möchtest. Lina hat ein Bienen-Abenteuer erlebt. Kennst du es? Schau hier:

Was machen Bienen eigentlich im Winter? (*)

Buchcover des Buchs "Was machen Bienen eigentlich im Winter?". Es ist ein Buch aus der Reihe "Erwin, Lina und die Wunder der Welt". Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin, das Büchermännchen, ist für sie vom Herbst in den Sommer geflogen, um herauszufinden, was Bienen im Winter machen. Dabei hat er Wolfram Wollbiene, Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und noch einige andere getroffen. Gemeinsam haben sie so manches Bienengeheimnis gelüftet.

Außerdem hat Lina den Bienentanz geübt und Nisthilfen für ihre neuen Freunde gebaut. Du kannst wie immer mitmachen. Und falls du Bienisch lernen willst, Lina zeigt dir, wie es geht.

Altersempfehlung: ab 6 Jahre
ISBN: 9783000557255

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Weitere Miteinander-Bücher sind:

Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel (*)

In einer Handvoll gutem Gartenboden, leben mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt, sagt Erwin. Lina kann es kaum glauben. Ob das wohl stimmt? Klar stimmt das und Erwin kann es beweisen. Er besucht für Lina die geheimnisvolle Welt des Bodens. Ein quirliger Springschwanz, eine redseelige Tulpe und ein brummiger Regenwurm zeigen dir: In unsrem Boden ist was los!

Natürlich hat Lina auch wieder vieles selbst ausprobiert. Sie hat gepflanzt, gegossen und die fleißigen Bodentierchen bei der Arbeit beobachtet. Du kannst wie immer mitmachen.

Altersempfehlung: ab 6 Jahre
ISBN: 9783981875317

Hier findest du eine Leseprobe von Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel.

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Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume(*)

Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume.Lauri Laubfrosch, Rudi Wasserläufer, die Ente Emma und ihre Küken sind Freunde. Sie wohnen am kleinen Teich, mit Rohrkolben und Brombeergebüsch. Dort lauschen sie jeden Abend Lauris kleinem Lied. Also, Rudi, Emma und ihre Küken lauschen. Lauri singt. Doch eines abends bleibt Lauri stumm und seufzt. Wie gerne würde er einmal die richtig großen Bäume kennenlernen. Da wissen Rudi, Emma und ihre Küken, dass sie eine Weile auf Lauri werden verzichten müssen. Denn wenn einer Sehnsucht hat, darf man ihn nicht aufhalten.

Für Lauri Laubfrosch beginnt eine spannende Reise zu den Bäumen in Feld, Wald und Flur. Von ihren Bewohnern erfährt er, was ihren Baum so besonders macht und wie seine Blätter und Früchte aussehen. So weiß er nun auch, dass Tannenzapfen niemals auf den Boden fallen und warum der Schnabel von Fritz Fichtenkreuzschnabel nicht krumm, sondern ein Spezialwerkzeug für Zapfen ist.

Glücklich und zufrieden kehrt Lauri heim. Denn eins ist klar, von all dem, was er gelernt hat, muss Lauri unbedingt seinen Freunden erzählen.

Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume ist eine Geschichte über einen mutigen Frosch, der die Bäume dieser Welt kennenlernen möchte.

Altersempfehlung: ab 5 Jahre ISBN: 9783981875324

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Wir sind wieder verlinkt: Der Natur-Donnerstag, Freutag.

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