Wieso ist das so?

Natur erklärt für Kinder

Libelle frisch geschlüpft

Libelle frisch geschlüpft

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Vor einiger Zeit haben wir an unserem Teich eine frisch geschlüpfte Libelle beobachtet. Zuerst hatten wir sehr viele leere Hüllen von Libellenlarven gesehen. Kurz darauf wussten wir warum. Die Heidelibellen waren geschlüpft.

Libelle frisch geschlüpft

Eine leere Larvenhülle.

Hier siehst du eine der leeren Larvenhüllen. Du kannst dabei sehr gut erkennen, dass die Larvenhaut oben am Kopf und am Rücken aufplatzt. Aus diesem Riss schlüpft die Libelle. Und weil die fertige Libelle viel größer als die Larve ist, muss sie sich nach dem Schlüpfen erst einmal zu ihrer vollen Größe entfalten. Das dauert mehrere Stunden.

Hier sitzt eine frisch geschlüpfte Libelle auf ihrer Larvenhülle. Du siehst, die Larvenhülle ist viel kleiner als die Libelle.

Libelle frisch geschlüpft

Die Libelle sitzt auf ihrer Hülle.

Außerdem ist die Libelle noch sehr blass. Und ihre Flügel und ihr Hinterleib sind noch nicht voll entfaltet. Den Hinterleib von Insekten nennen wir übrigens Abdomen.

Kurz darauf haben wir eine zweite Libelle entdeckt. Auch diese Libelle ist noch ziemlich blass. Bei ihr ist das Abdomen aber schon entfaltet. Doch fliegen könnte diese Libelle auch noch nicht. Ihre Flügel haben noch nicht die volle Größe erreicht. Anschließend müssen sie noch aushärten.

Libelle frisch geschlüpft

Das Abdomen ist schon entfaltet.

Zwanzig Minuten später sah sie schon so aus.

Libelle frisch geschlüpft

Die selbe Libelle nach zwanzig Minuten.

Weitere Fotos habe ich nach zwei Stunden gemacht.

Libelle frisch geschlüpft

Die Libelle nach zwei Stunden.

Auch dieses Foto ist nach zwei Stunden entstanden.

Libelle frisch geschlüpft

Die Libelle ist viel dunkler geworden.

Du siehst, die Libelle färbt sich langsam dunkler. Auf dem Bild siehst du auch sehr gut, dass die Libelle sich nach dem Schlupf bewegt hat. Denn links an dem braunen Blatt, auf dem sie sitzt, kannst du die leere Larvenhülle erkennen. Anfangs hat sie sich ganz sicher an der leeren Hülle festgehalten. Nun sitzt sie neben der Hülle.

Libelle frisch geschlüpft

Dieses Foto ist nochmal eineinhalb Stunden später entstanden.

Noch einmal eineinhalb Stunden später war die Libelle immer noch da. Auch hier kannst du links neben ihr ihre Larvenhülle sehen.

Bei unseren Beobachtungen haben wir übrigens festgestellt, dass auch Insekten unterschiedliche „Charaktere“ haben. Die Libelle, von der ich das erste Foto gemacht habe, war schon lange weggeflogen. Und das, obwohl sie viel später geschlüpft war.

Diese Libelle dagegen ist erst sechs Stunden, nachdem wir sie entdeckt haben, das erste Mal geflogen.

Libelle frisch geschlüpft

Der erste kurze Flugversuch …

Libelle frisch geschlüpft

… endet auf einer Nachtkerze.

Ihr erster Flug war nicht sehr weit. In etwa drei Meter Entfernung stand eine Nachtkerze. An die hat sie sich zuerst einmal geklammert. So sah es wirklich aus. Erst nach einer kurzen Pause ist sie noch ein paar Meter weiter in einen Baum geflogen.

Und auch bei ihrem zweiten Flug war sehr deutlich zu erkennen, dass die frisch geschlüpfte Libelle das Fliegen erst noch ein bisschen üben muss. Sie wackelte beim Fliegen ziemlich unbeholfen hin und her.

Bei den Libellen, die normalerweise über unseren Teich zischen sieht das ganz anders aus. Denn Libellen sind fantastische Flieger. Sie können vorwärts und rückwärts fliegen und sogar in der Luft stehen bleiben.

Vermutlich ist diese Libelle übrigens eine Gemeine Heidelibelle. Heidelibellen lassen sich nur schwer unterscheiden. Aber für die Gemeine Heidelibelle spricht, dass ihr schwarzer Strich auf der Stirn nicht an den Augen endet. Er läuft etwas an der Stirn herab. Zudem ist ihr Hinterleib etwas keulenartig verdickt. Das unterscheidet sie von der Großen Heidelibelle. Die Gemeine und die Große Heidelibelle haben einen hellen Streifen an den Beinen.

Eine Bestimmungsanleitung für Heidelibellen findest du hier.

Eine Blutrote Heidelibelle kannst du dir im Beitrag Eine Libelle so rot wie Blut ‒ Die Blutrote Heidelibelle anschauen. Und einen kleinen Film über den Schlupf einer Libelle findest du im Beitrag Von Mosaikjungfern und Flussfalken ‒ Wie entwickeln sich Insekten, Teil 3.

Kennst du Linas Bücher?

Was machen Bienen eigentlich im Winter? (*)

Buchcover des Buchs "Was machen Bienen eigentlich im Winter?". Es ist ein Buch aus der Reihe "Erwin, Lina und die Wunder der Welt". Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin, das Büchermännchen, ist für sie vom Herbst in den Sommer geflogen, um herauszufinden, was Bienen im Winter machen. Dabei hat er Wolfram Wollbiene, Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und noch einige andere getroffen. Gemeinsam haben sie so manches Bienengeheimnis gelüftet.

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Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume(*)

Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume.Lauri Laubfrosch, Rudi Wasserläufer, die Ente Emma und ihre Küken sind Freunde. Sie wohnen am kleinen Teich, mit Rohrkolben und Brombeergebüsch. Dort lauschen sie jeden Abend Lauris kleinem Lied. Also, Rudi, Emma und ihre Küken lauschen. Lauri singt. Doch eines abends bleibt Lauri stumm und seufzt. Wie gerne würde er einmal die richtig großen Bäume kennenlernen. Da wissen Rudi, Emma und ihre Küken, dass sie eine Weile auf Lauri werden verzichten müssen. Denn wenn einer Sehnsucht hat, darf man ihn nicht aufhalten.

Für Lauri Laubfrosch beginnt eine spannende Reise zu den Bäumen in Feld, Wald und Flur. Von ihren Bewohnern erfährt er, was ihren Baum so besonders macht und wie seine Blätter und Früchte aussehen. So weiß er nun auch, dass Tannenzapfen niemals auf den Boden fallen und warum der Schnabel von Fritz Fichtenkreuzschnabel nicht krumm, sondern ein Spezialwerkzeug für Zapfen ist.

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