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Eine Libelle so rot wie Blut - Die Blutrote Heidelibelle

Eine Libelle so rot wie Blut ‒ Die Blutrote Heidelibelle

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Wir möchten dir heute die Blutrote Heidelibelle vorstellen. Wir waren bei der Landesgartenschau in Wassertrüdingen und haben sehr viele interessante Insekten gesehen. Darunter war auch die Blutrote Heidelibelle. Sie ist wirklich blutrot.

Eine Libelle so rot wie Blut - Die Blutrote Heidelibelle

Die Blutrote Heidelibelle ist ziemlich rot.

Die Blutrote Heidelibelle hatte sich auf einen Bambusstab gesetzt und ließ sich auch von mir und meinem Fotoapparat nicht stören. Was sie dort wohl wollte?

Die Aussichtspunkte der Blutroten Heidelibelle

Die Blutrote Heidelibelle ist ein Ansitzjäger. Das heißt, sie setzt sich immer wieder auf erhöhte Plätze. Von dort hält sie Ausschau nach Insekten. Wenn sie eins entdeckt, verfolgt sie es, um es zu fangen. Denn Libellen ernähren sich von Insekten. Deshalb kannst du dich auch freuen, wenn eine Libelle in deinem Garten oder vor deinem Balkon herumflattert. Libellen fangen nämlich auch gerne Mücken.

Ihr Verhalten ist auch eine gute Möglichkeit, die Blutrote Heidelibelle zu beobachten oder zu fotografieren. Wenn du weißt, wo sie sich gerne hinsetzt, kannst du dich ihr vorsichtig nähern. Wenn du nur langsame Bewegungen machst, lässt sie dich sehr dicht an sich herankommen. Genau so habe ich es auch gemacht, um die Fotos zu machen.

So erkennst du die Blutrote Heidelibelle

Blutrote Heidelibellen werden etwa vier Zentimeter lang und sie haben eine Flügelspannweite von bis zu sechs Zentimetern. Die ausgewachsenen Männchen und auch manche Weibchen sind, wenn sie voll ausgereift sind, auffallend rot.

Du kannst die Blutrote Heidelibelle leicht mit verschiedenen anderen Heidelibellen verwechseln. Deshalb solltest du auf ihre Beine achten. Denn die sind nur bei der Bluttroten Heidelibelle komplett schwarz. Außerdem hat die Blutrote Heidelibelle leicht gelbliche Flügelansätze.

Eine Libelle so rot wie Blut - Die Blutrote Heidelibelle

Die Blutrote Heidelibelle hat leicht gelbliche Flügelansätze.

So lebt die Blutrote Heidelibelle

Die Blutrote Heidelibelle gehört zu den häufigsten Libellen bei uns. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie sehr anspruchslos ist. Sie fühlt sich an fast jedem stehenden oder leicht fließenden Gewässer wohl. Am liebsten mag sie es, wenn einige Bereiche des Gewässers im Sommer austrocknen. Dort legen die Weibchen ihre Eier ab.

Die Eier überwintern dann im Trockenen. Mit dem Regen im Herbst und der Schneeschmelze nach dem Winter überfluten die Eier. Im Frühjahr schlüpfen daraus die Larven. Die Larven leben dann noch drei bis vier Monate im Wasser. Von Mitte Juni bis Mitte August schlüpfen aus den Larven die fertigen Libellen.

Die jungen Libellen sind aber noch nicht so rot, wie auf diesen Bildern. Sie brauchen noch ungefähr eine Woche, bis sie voll ausgereift sind und ihre rote Farbe bekommen.

Eine Libelle so rot wie Blut - Die Blutrote Heidelibelle

Vom Ei zur Larve zur blutroten Libelle dauert es viele Monate.

Die ausgewachsenen Libellen leben ungefähr zwei Monate. Dann sterben sie.

Wenn du wissen möchtest, wie Libellen sich entwickeln, kannst du das im Beitrag Von Mosaikjungfern und Flussfalken ‒ Wie entwickeln sich Insekten, Teil 3 nachlesen. Warum Libellen einen Klettverschluss brauchen, erfärst du in den Beiträgen Libelle mit Klettverschluss und Warum Libellen einen Klettverschluss brauchen. Natürlich hat die Blutrote Heidelibelle auch einen Klettverschluss.

Eine Libelle so rot wie Blut - Die Blutrote Heidelibelle

Die Blutrote Heidelibelle bewegt ihren Kopf.

Unsere Blutrote Heidelibelle von der Landesgartenschau hat ihre Umgebung genau beobachtet. Wenn du dir die Bilder genau anschaust, siehst du das an ihrem Kopf. Sie schaut immer wieder in eine andere Richtung. Am besten siehst du das, wenn du die Bilder vergrößerst.

Kennst du Linas Bücher?

Was machen Bienen eigentlich im Winter? (*)

Buchcover des Buchs "Was machen Bienen eigentlich im Winter?". Es ist ein Buch aus der Reihe "Erwin, Lina und die Wunder der Welt". Wisst ihr, dass bei uns zwar hunderte Bienenarten heimisch sind, aber nur eine einzige Honigbiene lebt? Lina schon, denn sie hat ein Bienenabenteuer erlebt. Erwin, das Büchermännchen, ist für sie vom Herbst in den Sommer geflogen, um herauszufinden, was Bienen im Winter machen. Dabei hat er Wolfram Wollbiene, Sandra Sandbiene, Honilda Honigbiene und noch einige andere getroffen. Gemeinsam haben sie so manches Bienengeheimnis gelüftet.

Außerdem hat Lina den Bienentanz geübt und Nisthilfen für ihre neuen Freunde gebaut. Du kannst wie immer mitmachen. Und falls du Bienisch lernen willst, Lina zeigt dir, wie es geht.

Altersempfehlung: ab 6 Jahre
ISBN: 9783000557255

Hier findest du eine Leseprobe von Was machen Bienen eigentlich im Winter?

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Weitere Miteinander-Bücher sind:

Reginald Regenwurm und die schnarchende Zwiebel (*)

In einer Handvoll gutem Gartenboden, leben mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt, sagt Erwin. Lina kann es kaum glauben. Ob das wohl stimmt? Klar stimmt das und Erwin kann es beweisen. Er besucht für Lina die geheimnisvolle Welt des Bodens. Ein quirliger Springschwanz, eine redseelige Tulpe und ein brummiger Regenwurm zeigen dir: In unsrem Boden ist was los!

Natürlich hat Lina auch wieder vieles selbst ausprobiert. Sie hat gepflanzt, gegossen und die fleißigen Bodentierchen bei der Arbeit beobachtet. Du kannst wie immer mitmachen.

Altersempfehlung: ab 6 Jahre
ISBN: 9783981875317

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Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume(*)

Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume.Lauri Laubfrosch, Rudi Wasserläufer, die Ente Emma und ihre Küken sind Freunde. Sie wohnen am kleinen Teich, mit Rohrkolben und Brombeergebüsch. Dort lauschen sie jeden Abend Lauris kleinem Lied. Also, Rudi, Emma und ihre Küken lauschen. Lauri singt. Doch eines abends bleibt Lauri stumm und seufzt. Wie gerne würde er einmal die richtig großen Bäume kennenlernen. Da wissen Rudi, Emma und ihre Küken, dass sie eine Weile auf Lauri werden verzichten müssen. Denn wenn einer Sehnsucht hat, darf man ihn nicht aufhalten.

Für Lauri Laubfrosch beginnt eine spannende Reise zu den Bäumen in Feld, Wald und Flur. Von ihren Bewohnern erfährt er, was ihren Baum so besonders macht und wie seine Blätter und Früchte aussehen. So weiß er nun auch, dass Tannenzapfen niemals auf den Boden fallen und warum der Schnabel von Fritz Fichtenkreuzschnabel nicht krumm, sondern ein Spezialwerkzeug für Zapfen ist.

Glücklich und zufrieden kehrt Lauri heim. Denn eins ist klar, von all dem, was er gelernt hat, muss Lauri unbedingt seinen Freunden erzählen.

Lauri Laubfrosch erkundet die Bäume ist eine Geschichte über einen mutigen Frosch, der die Bäume dieser Welt kennenlernen möchte.

Altersempfehlung: ab 5 Jahre ISBN: 9783981875324

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Unsere Miteinander-Bücher

Unsere Miteinander-Bücher gibt es als Hardcover im Shop. Schau doch mal vorbei. Als Taschenbuch oder eBook sind die Bücher bei Amazon erhältlich (einfach auf die Titel klicken). Selbstverständlich kann auch jeder Buchhändler die Hardcover-Bücher für euch bestellen. Die Miteinander-Bücher sind gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB).

Wir sind wieder verlinkt: Der Natur-Donnerstag, Freutag, Ein Fachwerkhaus im Grünen.

4 Kommentare

  1. Liebe Silke,
    wieder ein interessanter Post. Ich bin mir nicht sicher, ob wir diese Libelle auch im Garten haben, da ich nie auf die Beine geachtet habe, wenn ich mal eine blutrote Libelle entdeckt hatte. Libellen habe wir bisher immer im Garten gehabt, ganz besonders gefällt mir die Königslibelle. Da bleibe ich dann stehen und beobachte ihren faszinierenden Flug.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    • Lieber Wolfgang, ich muss zugeben, den Strich auf den Beinen sieht man nur auf dem Foto. Die Libelle hat ja nicht so dicke Beine ;)
      Bei uns habe ich sie noch nie gesehen. Alle roten Libellen, die mir zu Hause begegnet sind, waren Heidelibellen.
      Euch eine schöne Woche.
      Herzlichst
      Silke

  2. Hallo Silke, ganz wunderbar hast du die Blutrote Heidelibelle abgelichtet. Noch mehr Rot findet man nur noch bei der Feuerlibelle. Die sieht man seltener, kann sie aber ganz gut an ihrem relativ flachen Leib erkennen.

    Herzliche Grüße – Elke (Mainzauber)

    • Hallo Elke, lieben Dank. Die Libelle hat mir aber auch den Gefallen getan, sich vor so einen schönen grünen Hintergrund zu setzen. Das macht sich ganz wunderbar mit ihrer roten Farbe.
      Feuerlibellen kenne ich leider bisher nur von Fotos. Bin gespannt, ob ich sie auch irgendwann einmal treffe.
      Ein schönes Wochenende und einen herzlichen Gruß
      Silke

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